GORI Alm
Die GORI-Alm. Ja, es gibt sie tatsächlich!
Hier ist der Name „GORI“ eine Kurzform von Gregor. Die Alm liegt in der Nähe von Aschau am Chiemsee auf 1240 m und wird von der Familie Moosmüller betrieben.
Wer sie einmal besuchen möchte, kann unter www.gori-alm.de die genaue Anreiseroute erhalten.
Anlässlich einer Innungsversammlung der Maler und Lackierer Oberbayern, unter der Leitung vom Bezirksinnungsmeister Hans Michael Heser im Frühjahr 2008, kam unter anderem auch zur Sprache, dass es eben diese Gori-Alm gibt und sie am 2. Weihnachtstag 2007 durch einen Brand Schaden genommen hat. Hierbei brannte der hintere Teil des Dachstuhls aus. Die Gaststube wurde zwar vom eigentlichen Feuer verschont, ist aber durch Ruß, Qualm und Löschwasser schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
Bild wurde der Zeitschrift "brandwacht" entnommen. Herausgeber: Bayrisches Staatsministerium des Inneren |
Innerhalb von 2 Tagen wurde der schadhafte Dachstuhl komplett abgenommen und wieder notdürftig aufgebaut. Hierzu wurden 38 neue Sparren und über 100 m² Brettbohlen mit Hilfe von Schneekatzen aus dem Tal auf 1240 Meter gebracht. 5 Zimmerleute und unzählige freiwillige Helfer schaften das eigentlich Unmögliche:
Einen Tag vor Sylvester war die GORI-Alm wieder wettergeschützt, so dass die angemeldeten Gäste planmäßig ins neue Jahr feiern konnten.
Im April-Mai 2008 wurde nach der Schneeschmelze das Dach mit der vorschriftsmäßigen Isolierung und Kupfer belegt. Abschließend hat die Familie Moosmüller in Eigenleistung die Dachuntersicht mit der von Dyrup zur Verfügung gestellten GORI 66 im Farbton Kastanie gestrichen.
Als Dankeschön wurden Malermeister Heser stellvertretend für die Maler- und Lackiererinnung Oberbayern, sowie Hans Rubner und Norbert Frenken stellvertretend für die Firma Dyrup GmbH, am 21.Oktober 2008 auf die Gori-Alm eingeladen. Hierzu brachten wir noch als besonderes Geschenk eine GORI Fahne mit. Sogleich wurde die Brauereifahne eingeholt und die GORI Fahne gehisst. Die GORI-Alm ist nun schon aus großer Entfernung erkennbar. Abschließend zeigte uns die Wirtsfamilie noch das Obergeschoß der Alm, mit dem neuen Dachstuhl. Hier soll zukünftig ein Gastraum für bis zu 50 Leute entstehen, wenn das Wetter es nicht zulässt, im Aussenbereich zu sitzen.
Hierzu werden wir der Familie Moosmüller nochmals GORI 33 zur Verfügung stellen, damit auch hier das Holzwerk dekorativ geschützt werden kann.

Jasmine Moosmüller mit GORI 66